Das darf in keinem Kleiderschrank fehlen

Schuhe

Absolutes Must-Have. Am besten gleich in zwei investieren, einmal für links, und einmal für rechts.

Handtasche

Man kennt das: Sie baumeln bescheuert herum, werden ständig dreckig und wenn es regnet nass. Mit einer Handtasche allerdings können Sie ihre Hände unterwegs bequem verstauen. Investieren Sie in ein Modell von Louis Vuiton, um ganz deutlich zu machen, dass Sie ein oberflächlicher, markenfixierter Mensch sind, der wie ein Lemming auf Fashion-Advice von schlecht gelaunten Kolumnistinnen hört.

Ein Vintageteil

Schleppen Sie diese Saison unbedingt ein Teil mit sich herum, das schon Gebrauchsspuren vorweist und ein bisschen kaputt ist. Ihren dauerkiffenden Exfreund vielleicht.

Flip-Flops

Ein klares Basic. In keinem Schuh kann man sich leichter den Zeh stoßen.

Ein kleines, schwarzes

Was genau, ist eigentlich egal. Irgendwas kleines, schwarzes halt. Ein Baby aus Afrika, ein schwarzes Kätzchen, oder ein ein Glas voll Dreck.

Jeans

Ein schlechte-Laune-Garant für alle Gelegenheiten. Mithilfe des Jeans-Bundes bemerken Frauen weltweit, dass sie dicker geworden sind. Und irgendwer hat mal behauptet, es sei wahnsinnig wichtig, das zu bemerken. Ungefähr so wichtig wie eine ordentliche Berufsausbildung.

Poncho

Der Poncho ist ein ulkiges Kleidungsstück, bei dem die Hersteller zu faul waren, Ärmel zu dranzunähen.
„Das passt schon so“, sagte einst ein irgendein spanischer Schneider, und dem Rest der Welt war es egal, weil alle völlig blau vom Sangria waren und den Schneider „irgendwie voll süß“ fanden.
Der Poncho eignet sich super genau gar nichts, ist grotesk unpraktisch, schmeichelt nicht der Figur, aber dafür kann man spielen, man sei ein gleichschenkliges Dreieck.

Maxi-Kleid

Eignet sich super, um sich in der Fahrradkette zu verhaken.

Bikini

Braucht man sehr dringend für eine Bikinifigur.

Ein gut geschnittener Blazer

Sie können auch zu einem sehr schlecht geschnittenen Blazer greifen. Damit signalisieren sie zwar nicht modisches Geschick, machen aber dafür klar, dass es Ihnen völlig egal ist, ob ihr Kleidungsstil irgendwem außer Ihnen gefällt.



Me casually being a beauty blogger, follow me on insta, bitches.

Kommentare

  1. ☺beste Beautytipps ever!

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  2. Hut passte noch. ‪‪
    Wird beispielsweise so beworben:‬ ‪"Mit unserer begehrten Kollektion mit für den Urlaub perfekten Trilby-Hüten, Fedora-Hüten und Strohhüten haben Sie immer eine Entschuldigung, den Hut aufzubeh... .."‬
    Wie ist Deine Sicht dazu?

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  3. Sorry, dass ich hier Werbung mache:
    http://literaturlaie.blogspot.de

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  4. „Dass das Nichtsein eines Dinges sich selbst nicht widerspreche, ist eine lahme Berufung auf eine logische Bedingung“ – oder mit anderen Worten: Unter Naiven bleibt Dummheit unkenntlich und erhebt den Dreisten dreist in den Stand der Elite. Die Metamode gibt sich zwar durch aufgeklebte Bärte und fiese Fieptöne noch den Anschein satirischer Rückkoppelung, aber es ist Leichenfleddern und Angeberei.

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  5. bei der herrschenden hitze sollte frau eigentlich nackt gehen. oder vollverschleiert. das erspart vieles.
    männer sollten zuhaus bleiben: kühltruhe oder badewanne.
    apropos wie geht's deinem mr. one-night-stand? schon ausgewandert oder schon verheiratet? :)

    notapenis: ich bin net anonym(er alkoholiker), sonder fabio keiner.

    pps: wie zu sehen (s, foto): auf der alm da gibt's ka sünd. net in oberammergau und auch net im berghain.

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  6. Die Kritik der reinen Vernunft auf dieser Seite, das heißt doch, dass es noch andere gibt, die herumschnüffeln im Netz der jungen Fische. Es gibt, wenn ich dem folge, keine Negation von Beauty-Blogs (Dies hier demnach ein Transzendentalbeautyblog oder vielleicht auch: Die größten Kritiker der Elche …).
    Was ich mich tatsächlich frage, ist, wie es einer Bloggerin, die dann auch mal als Schriftstellerin zwischen Buchdeckeln erschienen ist, geht, wenn sie – zufällig oder professionell – mit der beladenen Literatur der träumenden Menschheit der Vergangenheit in Kontakt kommt – sagen wir Joyce, Tolstoi oder Bernhard, nur um mit diesen Namen die Dimension anzudeuten. (Schriftsteller, von Dichtern will ich gar nicht sprechen!) „Wir haben das Glück erfunden“ – sagen die letzten Menschen und blinzeln. (Das, so hoffe ich, muss selbst auf einem von jungen Menschen besuchten Blog nicht mehr als Zitat kenntlich gemacht werden: überhaupt wird zwar viel aber im Literarischen wohl viel zu wenig gegoogelt). Aber sagen will ich damit eigentlich, dass Kunst, Literatur längst umgedeutet sein musste, bevor dies so geschehen konnte. Humor, noch vor kurzem Vehikel in eine verhüllte Hoffnung, klingt hier so beklemmend verzwungen – genau so, wie seine Lacher verzweifelt.
    Der Schritt von der Kunst zur Kultur ist ebenso verlockend wie abgründig – ähnlich oder sogar identisch dem von der Bloggerin zur Moderatorin. Kultur schaut auf die Kunst, die in diesem Blick hell, erklärlich und versichert erscheint. Das Wort „Schöpfer“ ist gerade dabei, mit der Religion aus unserm Wortschatz zu verschwinden, weil wir davon überzeugt sind, dass alles fertig – also eigentlich auch schon längst vorbei – ist. Mit den (ungeschminkten) Augen der Kunst geht (ging?) der Blick aber in ein unheimliches Dunkel, das alles verbirgt, was noch nicht ist. Zumindest daran könnte sich dann später mal auch eine Moderatorin orientieren…

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    1. sein's net so verkniffen, herr doktor seltsam-allwissend! ich hab sie schwer in verdacht, der losgewordene (oder besser gesagt: losgelassene!) one-night-stand vom vorigen sudelheft-blogeintrag zu sein :)) nimm es gelassen, freund - genauso wie das verschwinden des worts 'schöpfer' (im oberdeutschen sprachraum auch altertümlich für einen schöpflöffel gebraucht:)) und der religion: es könnt uns schlimmeres passieren, als den glauben an gott zu verlieren. (notabene: gott existiert nicht, er ist... tiefsinnig ontologisch gemurmelt).

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    2. Woah, jetzt auch noch Heidegger in seinen selbstgestrickten Unterhosen, auch die dürfen ja in keinem (Bücher-) Schrank fehlen

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    3. Nach meinen Informationen sind die Strümpfe gestrickt (die Haube gehäkelt), die Winterunterhose aber selbstgewebt (Alte Meister S.92) - was der schöpferischen Kraft von Beiden natürlich keinen Abbruch tut.

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  7. Tollpatschige Oberflächlichkeit mimen und dabei vor dem eigenen Tiefsinn erschauern.

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    1. ah, geh! du hast aber einen schlechten tag gehabt. ronja räubertochter wird halt erwachsen: nach ihrer kniefälligen entschuldigung für ihre frechen sprüche über feminismus & weiberherrschaft beim welt-preisverleihungsspektakel wird aus frau von rönne noch eine sehr respektable alte dame des liberal-populistischen feuilletons werden. spätestens, wenn sie 30 (trau keinem/keiner über 30!:)) ist.
      pps: ich bin gar net anonym, sondern fabio keiner von tumblr.

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  8. http://rs448.pbsrc.com/albums/qq210/Rainy_Blood/th3eb4e7b3.gif~c200

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(Ich veröffentliche nur freundliche Kommentare. Das Sudelheft ist mein Zuhause, und ich lade selten Leute zu mir nach Hause ein, die mich mit "Ich hasse dich, deine Familie und deine Texte" begrüßen.)


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